Make – wie mich Workflow-Automation ohne Programmierkenntnisse plötzlich völlig faszinierte
Workflow ist nicht gleich Automation – und genau das habe ich erst durch Make wirklich verstanden.
In diesem Artikel erzähle ich, wie mich No-Code-Workflow-Automation ohne Programmierkenntnisse begeistert hat, warum sie meinen Arbeitsalltag als virtuelle Assistenz verändert und wie daraus echte Entlastung für mich und meine Kund:innen entsteht.
Ich erinnere mich noch gut an dieses Gespräch.
Ich saß da, leicht genervt, leicht amüsiert – und habe ChatGPT angefahren. Wie so oft.
„Warum hast du mir DAS nicht schon früher erzählt?“, habe ich in den Chat geschrieben.
Gemeint war Make. Ein Tool, das ich bis zu diesem Moment unterschätzt hatte. Nicht, weil es mir zu kompliziert erschien – sondern weil ich dachte, Automation sei einfach nicht mein Thema.
Spoiler: Ich lag falsch.

Mein früheres Bild von Automation
Wenn ich früher „Automatisierung“ hörte, dachte ich an große IT-Abteilungen, an Menschen, die irgendwo hinter Bildschirmen sitzen und in Codes denken. An Programmiercodes – dieses ominöse Ding mit Nullen und Einsen.
An komplexe Systeme, die jedes Gehirn explodieren lassen.
Eben an Dinge, die andere machen.
Ich arbeite strukturiert, effizient, lösungsorientiert und super gerne mit KI-Tools – aber ich bin keine Entwicklerin. Und genau deshalb habe ich Workflow Automation für mich lange gedanklich aussortiert.
Bis Make.com kam.

Erstmal Klartext: Workflow ≠ Automation
Bevor ich weiter erzähle, einmal kurz sauber unterscheiden – denn das ist wichtig:
Ein Workflow
ist die Abfolge von Schritten, zum Beispiel:
Rechnung kommt rein → Datei wird umbenannt → in den richtigen Ordner verschoben → Benachrichtigung wird versendet (z. B. an Slack)
Automation
bedeutet, dass dieser Workflow automatisch abläuft, ohne dass ich jeden Schritt manuell anstoßen muss.
👉 Make ist also kein „reines Automationstool“, sondern ein No-Code-Tool für Workflow-Automatisierung.
Ich baue mir die Abläufe logisch zusammen – und Make sorgt dafür, dass sie automatisch laufen.
Ganz ohne Programmierkenntnisse.
Als ich endlich begriffen hatte, wozu ich zukünftig in der Lage wäre – und wie viel Zeit ich mir mit sinnlosen, wiederkehrenden Arbeiten ersparen würde – war es, als hätte ich gerade eine neue Welt betreten. Das Paradies der KI-Agenten, Webhooks und Workflow-Automationen.
Der Moment, in dem es klick gemacht hat
„Das dauert nicht lange“, hieß es. Zumindest wollte ChatGPT mir weiß machen, dass ich diesen ersten – für mich als blutige Anfängerin – komplexen Workflow mit ein paar Klicks hinbekommen würde. Drei Stunden später saß ich immer noch da – und aus diesen wenigen Klicks wurden Missverständnisse und nahezu Endlos-Diskussionen mit ChatGPT. Nicht, weil es kompliziert war – sondern weil es plötzlich Sinn ergab. Und ich so richtig angefixt war.
Trigger. Module. Filter. Router. Kein Code. Keine kryptischen Befehle. Nur Logik.
Denken ist hier die Devise.
Und genau da passierte etwas Entscheidendes:
Ich habe aufgehört, in einzelnen Aufgaben zu denken – und angefangen, in Workflows zu denken.

Warum mich Make sofort gepackt hat
Was mich wirklich begeistert hat, war nicht das Tool an sich, sondern das Gefühl:
- Dinge laufen, auch wenn ich nicht hinschaue
- Wiederkehrende Aufgaben verschwinden aus meinem Kopf
- Fehlerquellen werden weniger
- Prozesse werden nachvollziehbar
Make nimmt mir keine Arbeit ab, die wichtig ist. Es nimmt mir die Arbeit ab, die mich ausbremst. Und genau das ist der Punkt, an dem solche Tools plötzlich sehr menschlich werden.
Mein erstes echtes Setup – und warum es mehr war als Technik
Mein Einstieg war kein riesiges Projekt. Es ging um Rechnungen für die Buchhaltung. Dateien. Ordner. Benennungen.
Klingt banal – ist es aber nicht. Denn genau diese kleinen, ständig wiederkehrenden Aufgaben kosten im Alltag enorm viel Energie. Nicht wegen der Zeit – sondern wegen der Aufmerksamkeit, die sie fressen. Und ja – ehrlich gesagt – mich einfach nur nerven.
Als alle meine Häkchen am Bildschirm grün wurden, war klar:
Das hier ist kein Spielzeug.
Das ist pure Entlastung. Und das nicht nur für mich.

Was das für mich als virtuelle Assistenz bedeutet
Und hier wird es spannend.
Als VA unterstütze ich Kundinnen und Kunden dabei, Ordnung in Abläufe zu bringen, Prozesse zu vereinfachen und Strukturen aufzubauen. Genau das kann ich zukünftig mit Make systematisch umsetzen. Zeit sparen – und das jeden einzelnen Tag. Effizienz ist hier ein magisches Wort.
Auch heute noch bin ich davon begeistert. Make ist kein „AI-Tool“, sondern eine Automatisierungsplattform, die mir das Arbeiten massiv erleichtert.
Der große Vorteil:
Das sind komplexe Workflows, die sich mit dieser künstlichen Intelligenz erstellen lassen. Ich muss nichts „programmieren“.
Ich muss nur verstehen, wie ein Prozess sinnvoll aufgebaut ist.
Und genau das ist meine Stärke.
Automatisierung ohne Programmierkenntnisse – warum das ein Gamechanger ist
Make zeigt sehr deutlich:
Automatisierung ist kein exklusives Technik-Thema mehr.
Es ist ein Werkzeug für Selbstständige, kleine Teams, virtuelle Assistenzen, Menschen, die Ordnung lieben – aber nicht coden wollen – Menschen wie du und ich.
No-Code heißt nicht „weniger professionell“.
Es heißt: zugänglich, flexibel und schnell umsetzbar.
Fazit: Ich denke heute anders
Make hat nicht nur meine Arbeitsweise verändert,
sondern meine Denkweise.
Ich frage mich heute nicht mehr:
„Wie mache ich das am schnellsten?“
Sondern:
„Ist das ein wiederkehender Ablauf – und kann er automatisiert laufen?“
Und ganz ehrlich:
Ich wünschte, ich hätte früher damit angefangen. Aber gut. Jetzt weiß ich es – und jetzt baue ich Workflows. Wenn du das Gefühl hast, deine Abläufe kosten mehr Energie als nötig, lohnt sich ein Blick auf deine Workflows. Schreib mir gerne.
FAQ – Make: Was du wissen solltest
Ein Workflow beschreibt die Abfolge von Schritten (z. B. Datei kommt rein → wird umbenannt → abgelegt → gemeldet).
Eine Automation sorgt dafür, dass dieser Workflow automatisch abläuft – ohne manuelles Eingreifen.
Mit Make baue ich Workflows und lasse sie automatisiert laufen.
Nein, Make selbst ist keine KI, sondern eine Automatisierungsplattform.
Es kann aber sehr gut mit KI-Tools kombiniert werden (z. B. für Textverarbeitung, Analyse oder Sortierung), was es besonders mächtig macht.
Für Selbstständige, kleine Teams, virtuelle Assistenzen und alle,
die viele wiederkehrende Abläufe haben und Zeit, Nerven und mentale Energie sparen möchten – ohne programmieren zu müssen.
Typische Beispiele sind:
- Rechnungen & Belege automatisch ablegen
- Benachrichtigungen bei neuen Dateien oder Formularen
- Inhalte sammeln und sortieren (z. B. Blogideen)
- Tool-Verbindungen zwischen E-Mail, Cloud, Slack, Datenbanken
- Monitoring & Erinnerungen
Nein.
Make ist ein No-Code-Tool. Die Logik wird visuell zusammengeklickt – ohne Code, ohne Skripte, ohne IT-Hintergrund.
Was man braucht, ist logisches Denken und ein Verständnis für Prozesse.
Ich kann Abläufe nicht nur strukturieren, sondern dauerhaft entlasten.
Statt manuelle Schritte immer wieder zu erklären oder zu wiederholen, baue ich automatisierte Workflows, die zuverlässig im Hintergrund laufen. Lies hier mehr über meine Arbeit in meinem anderen Blogartikel.
Nein – im Gegenteil.
Oft reichen kleine Workflows, um spürbar Entlastung zu schaffen.
Automation ist kein Alles-oder-nichts, sondern ein Prozess.

Ich vermiete Ferienwohnungen und weiß, wie wichtig klare Abläufe und kleine Details für einen entspannten Aufenthalt sind.
Als virtuelle Assistentin unterstütze ich außerdem bei WordPress, SEO und KI-Texten – mit Fokus auf Klarheit, Struktur und Umsetzbarkeit. Schreib mir gerne ein Mail oder schick mir eine WhatsApp – siehe unten im Footer.
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